Citymaps2go: Verlaufen – fast unmöglich!


Hier ist mal wieder ein Gastbeitrag in meinem Blog. Michaela Gawenda hat eine App-Empfehlung für Citymaps2go geschreiben. Warum sie die App empfiehlt und wie sie sie nutzt. das steht in diesem Beitrag: 

Citymap1Da ich in jedem Urlaub immer wieder ausgiebig darüber referiere, wie toll ich diese App doch finde, wurde ich gebeten, etwas darüber zu schreiben. Vorab – ich bin ein „Kartenfreak“ – ich liebe es auf Reisen die Landkarten zu studieren. Im Vorfeld wird GoogleEarth ausgiebig beansprucht, die möglichen Reiseziele von allen Seiten angeflogen und erkundet. Mir macht das einfach Spaß. Ich gehöre auch zu denen, die auf Langstreckenflügen die Flugroute im Auge haben – falls ich mal schneller lande als geplant, weiß ich zumindest, wie viele Berge, Meere und Städte ich noch zwischen dem eigentlichen Reiseziel und der aktuellen Position habe.

Im Reichweitengebiet meines Mobiltelefons und den Freunden von der Telekom war Google Maps „meist“ ein zuverlässiger Begleiter. Standortbestimmung sowie das Routing sind ganz passabel. Sobald ich aber im Ausland unterwegs bin, geht bei Maps ohne WLan oder eine neue Telefonkarte gar nichts mehr.

ThailandAfrika

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund von häufigen Fernreisen, auf denen ich mich mit dem Auto als kartenlesender Beifahrer durch das Land bewege, suchte ich nach einer praktischen und günstigen Lösung, um nicht verloren zu gehen. (Selbst fahren und gleichzeitig die Karte lesen ist in diesem Fall nicht zu empfehlen).

Ich wurde fündig im Appstore:  City maps2go Pro von Ulmon. Für 2,69 Euro Investition findet man sich plötzlich weltweit zurecht. Die Karten sind sehr detailliert und werden ständig überarbeitet, die Updates sind nach einmaligem Kauf kostenlos. Es liegen Karten aus ca 6.700 Ländern zum kostenlosen download bereit. Maps 2go funktioniert via GPS, so dass keine Roaminggebühren anfallen. Ein Routing ist zwar bisher nicht möglich, aber dafür sind die Karten schnell zu laden und erfordern nicht so viel Speicherkapazität.

Es lassen sich Marker auf den Karten setzen, die das Navigieren vereinfachen.  Da die Routingfunktion fehlt – ich habe diese bisher nicht vermisst – ist ein Grundverständnis für Richtungen und Landkarten hilfreich. Es gibt kleine Symbole über Angaben von Supermärkten, Tankstellen und Restaurants. Diese haben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit – zumindest war das die Erfahrung in Florida. (Es waren meistens mehr Supermärkte vorhanden, als angegeben)

Mit Maps2go schafft man es sogar, bei unvorhergesehenen Umleitungen durch ein Township in Swaziland doch noch den Grenzübergang zu finden. Wir sind rund 5.000 Kilometer mit dieser App kreuz und quer durch Südafrika und weitere 4.500 Kilometer durch Namibia gefahren. Hier war ein vielen Orten ein Mobiltelefonnetz nicht in Reichweite und die Straßen und Pisten verliefen nicht so, wie es laut Reiseführer eigentlich sein müsste. Mit der kleinen Maps2go haben wir aber immer wieder den Weg gefunden. Voraussetzung ist allerdings ein Autoladekabel, da die App ordentlich Akku frisst.

Selbst in New York war die App hilfreich, um die Entfernung von einem Häuserblock zum nächsten abzuschätzen, funktioniert also auch wenn man zu Fuß unterwegs ist oder vielleicht nach Standortbestimmung besser den Bus nutzt. ;)

Mein Fazit: Ich freue mich auf viele weitere Reisen mit den Karten von maps2go!

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