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Paperblog

Fast hättest du mich erwischt, liebe Julia von Paperblog.de (falls du überhaupt so heißt). Aber nur fast. Deine Mail vom heutigen Donnerstag, 23. Januar 2014, wie toll mein Blog ist, wie großartig und abwechslungsreich meine Themen sind und nicht zuletzt meine „Einstellung“ zu Veränderungen und Stillstand hat mich kurz beeindruckt. All das hat dir, liebe Julia, offensichtlich sehr gut gefallen. Und für einen Moment habe ich das sogar geglaubt. Geschrieben hast du mir beispielsweise:

„Warum wir uns für Ihren Blog interessieren?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Wir finden es großartig, dass Sie neben Ihrem Beruf als Journalistin auch einen persönlichen Blog führen. Siswords erscheint uns hierbei sehr interessant und abwechslungsreich und das nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Sie in Ihren Artikeln über die unterschiedlichsten Themen schreiben. Uns gefällt darüber hinaus Ihre Einstellung zu Veränderungen und Stillstand und wir müssen gestehen, dass wir Ihren „Knips – mit Kanzerlin Merkel auf der CeBit“ wirklich klasse finden. Das sind aber längst nicht alle Gründe, warum Ihr Blog genau unseren Vorstellungen von einem qualitativ hochwertigen Blog entspricht. Wir sind uns sicher, dass Sie mit Ihren Artikeln auch einen großen Teil unserer Leser ansprechen könnten und würden uns freuen, wenn auch Sie sich unsere Seite einmal anschauen“: 

Allerdings wäre ich wohl etwa naiv, wenn ich mir eure Paperblogseite nicht einmal ganz intensiv angeschaut hätte. Und jetzt muss ich echt lachen: Ihr wollte allen Ernstes, dass ich euch die Rechte an meinem Beiträgen abtrete? Ihr wollt eure Seite mit meinen Inhalten füllen? Netter Versuch! Ich zitiere mal aus euren AGBs:

2.1 Der Blogger ermächtigt PaperBlog im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses die Inhalte zu vervielfältigen, zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 
2.2 Die Rechteübertragung umfasst insbesondere das nicht ausschließliche, weltweite, zeitlich unbeschränkte Recht, die Inhalte vollständig oder teilweise, zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen sowie das Bearbeitungsrecht, insbesondere für Übersetzungen und Kürzungen der Inhalte. Dies gilt für alle technischen Formate und für sämtliche Datenträger und Übertragungswege.

Bei Punkt 2.3 habe ich dann aufgehört zu lesen, denn ich hatte schon genug.

Liebe Julia, nein, ich mache nicht bei Paperblog mit. Was habe ich davon, wenn ihr meine Beiträge auf eurer Seite verlinkt?  Ihr wollt mit meinen Inhalten eure Seite kostenlos füllen? Ich stelle sicher dem ein oder anderen, der freundlich anfragt, gerne mal einen Beitrag kostenlos zur Verfügung, aber ich werde euch keine Rechte einräumen, meine Inhalte (weltweit) zu vervielfältigen und zu verbreiten, oder gar zu kürzen. Geht´s noch?

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