„Über 16 500 Personen haben diesen Beitrag gesehen…“


Meldungen, die Leser anlockenUnd wieder einmal ein „APP-Date“: Seit ein paar Monaten haben wir eine App, dazu habe ich ja bereits einiges geschrieben…

Wir haben ein paar tausend App-Nutzer. Das ist für uns ein echter Erfolg. Redaktionell „füttern“ wir die App nahezu täglich mit Neuigkeiten aus unserem Verbreitungsgebiet. Mal starten wir zudem eine Umfrage zu einem aktuellen Thema, mal „verschenken“ wir Kleinanzeigen, die dann in unserer Printausgabe erscheinen und mal verlosen wir Freikarten zu einer Veranstaltung. So weit, so gut. Die Beiträge werden unterschiedlich oft angeklickt. Das liegt häufig daran, wie wir sie „anteasen“. Klar, das ist keine Überraschung. „Die Überschrift entscheidet, ob ein Artikel gelesen wird, oder nicht“, das habe ich schon als Volontärin gelernt. Damals haben wir es allerdings noch nicht „anteasen“ genannt, sondern „neugierig machen“. Aber Zeiten ändern sich halt.

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Nun überlegen wir uns fast täglich kreative – und auch mal etwas weniger kreative – Überschriften (und Themen) für unsere App-Teaser. Und wir haben dabei einiges gelernt. Der noch so akribisch aufgearbeitete und recherchierte Beitrag wird bei weitem nicht von so vielen Besuchern gelesen, wie Warnhinweise, warum gerade eine Sirene heult, wo die Polizei Zeugen sucht usw.. Das sind offensichtlich die Beiträge, über die unsere Leser via App informiert werden möchten. Der Beitrag über eine gefährliche Körperverletzung wurde innerhalb kürzester Zeit von über 16.700 Personen (siehe Foto oben) gelesen.

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Auch ein Beitrag über eine üble Betrugsmasche an Bankautomaten erreichte innerhalb eines Tages  fast 8500 Personen (nur über unsere App). Dazu kommen natürlich noch einmal die Visits, die durch das Teilen der Beiträge auf unsere Homepage kommen. Der Artikel über die gefährliche Körperverletzung wurde beispielsweise 179 mal via Facebook geteilt. 

Was bei uns gar nicht funktioniert, sind „überregionale“ Beiträge. Wenn wir beispielsweise nach dem CL-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund fragen, dann tendiert die Resonanz gen Null.

Mein Fazit: Lokales funktioniert bei uns über die App und Facebook nur, wenn es etwas „reißerischen“ Überschriften (und Inhalte) hat. Die Spendenübergabe des Landrats, der Besuch eines Lokalpolitikers in irgendeiner Einrichtung usw. locken kaum Leser an. So ist das zumindest bei uns.   

Hier sind – noch einmal der Vollständigkeit halber – die Beiträge, die ich hier bereits über die App geschrieben habe: 

Mit Chanys eine App für die Zeitung

Und machmal drucken wir auch das Internet aus

Unsere Facebookseite 

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