Wir müssen reden!


Wir müssen reden!
Wir müssen reden!

Ich habe zu einfach gedacht. Wir sind bei der Wochenpost, was das Testen und Ausprobieren aller möglichen Apps, Techniken, Workflows im Netz usw. angeht, ziemlich neugierig. Wir probieren aus, installieren und deinstallieren wieder, programmieren neu. Kurzum: Wir versuchen viel. Manches mit Erfolg, manches mit weniger erfolgreichem Ausgang. Aber wir probieren es halt. So auch meine letzte Idee.

Es ist zweifelsohne in einer relativ kleinen Redaktion, die ein lokales Blatt, eine überregionales Sonntagsblatt, einen sehr aktuellen Internetauftritt und seit Neuestem auch eine lokale Monatszeitung produziert, nicht immer ganz einfach, alle Kanäle regelmäßig zu bedienen. Aus diesem Grund bin ich begeisterte Anhängerin verschiedener  Automatisierungsprozesse. Und so einen – habe ich zumindest gedacht – habe ich auch für unseren Facebookaccount gefunden. Immer etwas Neues, Aktuelles oder gar Witziges einpflegen, wurde nach und nach immer stiefmütterlicher bei uns behandelt.

Also musste etwas Automatisiertes her: Einige Zeitungen arbeiten mit RSS Graffiti. Prima Sache, habe ich gedacht, das ist auch für uns genau das Richtige. Die App veröffentlicht automatisch RSS-Feeds. Das heißt konkret: Bei Facebook installiert, grast das Programm den RSS-Feed unserer Homepage ab und postet alles, was bei uns  veröffentlicht wird, automatisch auch auf unserer Facebookseite. Tolles Ding! Alles installiert und schon war unsere Facebookseite stets aktuell. Und das schaut so aus:

Bildschirmfoto 2012-12-07 um 16.48.18

Schön geht anders. Als ich nach ein paar Wochen meine eigene Zeitung bei Facebook aus den Neuigkeiten meiner Timeline genommen habe, da fand ich, dass irgendetwas falsch lief. RSS Graffitti nervte nur noch und die Resonanz der Posts tendierte gen Null.

Also haben wir RSS Graffiti vor zwei Wochen wieder deinstalliert. Und siehe da, die Kommunikation mit den Lesern funktionierte prompt wieder. Kaum haben wir wieder eigene Bilder und Texte geposted, kamen Anfragen per Nachricht. Fotos wurden kommentiert und „geliked“, wir bekommen Hinweise über Facebook usw..

Wie gesagt, wir müssen reden! Erst recht mit unseren Lesern!

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