Google+ – das neue Facebook?


+Update3 am 8. JuliNach wie vor ist DAS Thema bei Google+ Google+.  Nach wie vor halten sich überwiegend Nerds und netzaffine Userdort auf. Nach wie vor habe ich nach einer Woche einige Leute mehr in meinem Circle und wandere täglich selber in verschiedene Circle.

Was mich nach wie vor stört, ist dass ich gepostete Haustiere zwischen Analysen zur Social-Media-Nutzung in meinem Stream sehe. Ich denke, ich muss mich von dieser Trennung (Facebook-privat und Twitter-öffentlich) bei Google+ verabschieden.  Was mir nach wie vor gefällt ist die Möglichkeit, einzelne Posts an einzelne Kreise weiter zu geben. Außerdem ist die einfache und stabile Nutzung von Google+ vorbildlich. Per Drag and Drop lassen sich Kreise umbilden, neu einrichten usw.. Das ist echt ziemlich cool.

Was ebenfalls cool ist: Es gibt keine Farmen, virtuiellen Städte, keine Anfragen „XY benötigt noch 5 Bretter für einen Vollpfosten“, „die Stadt von Anja hat in CityVille gerade den „Fantastischer Bezirk“-Status erreicht“… Das alles fehlt – noch bei Google+. Genial!

Was mir ebenfalls gefällt sind die so genannten Sparks: Themengebiete lassen sich zusammenfassen. Kann man wirklich gut für die Arbeit nutzen und erinnert mich irgendwie an ein meine iPad-Apps Zite und Flipboard.

Wir freunden uns so langsam an, Google+ und ich.

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+Update2 am 5. Juli: Ich bin immer noch beim Circlestraining Google+ dabei. Bislang bin ich einige Circles angelegt und bin auch in einigen Circles zu finden. Ich habe Follower und folge anderen/bekannten Nerds. Einem Großteil der Leute folge ich bereits bei Twitter, da sie auch dort interessante Tweets posten.  Ich wundere mich allerdings immer wieder über einige „Social-Networking-Spanner“, die überall auftauchen, selber nichts posten, aber unbedingt dabei sein müssen. Sei es drum.

Wofür ich Google+ nutzen möchte weiß ich momentan wirklich noch nicht. Jeff Jarvis (BuzzMachine) schlägt für die Nutzung von Google+ folgendes vor:

„Try this on:
* Facebook is for relationships
* Google+ is for sharing
* Twitter is for broadcasting
* Blogs are for writing“ 

Was, wie wann und wo posten? Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden.

Facebook ist auf jeden Fall das private Netzwerk für mich. Dort poste ich auch mal ein privates Foto. Außerdem sind ein Großteil meiner Freunde aus aller Welt dort. Und ich glaube nicht, dass die so schnell wechseln werden.

Twitter ist einfach schnell und aktuell. Und vor allem lässt sich Twitter  schnell verfolgen. Ein Blick in meine Timeline reicht, um festzustellen, was los ist und was gerade irgendwo passiert. Das habe ich bei Google+ noch nicht entdeckt.

Google+ ist momentan vor allem ein interessanter Tummelplatz für Nerds. Dort wird aber gerade nur über Google+ diskutiert.  Auch interessant, aber sehr zeitintensiv. Ich glaube nicht, dass ich die Zeit (und Lust) dafür habe, diese Diskussionen auf Dauer zu verfolgen.

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+Update1 am 2. Juli: Was mir bei Google+ sehr gut gefällt, sind die Sicherheitseinstellungen für Postings. Ich kann jedes Mal auswählen, welcher Circle die Postings lesen darf/kann/soll. Das ist eine Funktion, die ich bei Facebook vermisse! Was mir bei Google+ fehlt ist eine Verknüfung zu Twitter usw.. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht gewollt, weil Google+ doch irgendwie ein neues Twitter wird. Auch Gruppen fehlen bei Google+ meines Erachtens.

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1. Juli:

Sie sind Teil einer kleinen Gruppe von Personen, die dabei helfen, Google+ zu testen. Wenn Sie etwas mit Personen teilen, die Google+ noch nicht nutzen können, erhalten diese zwar eine E-Mail dazu, können jedoch nicht wie andere Google+ Nutzer Kommentare posten oder mit den Inhalten interagieren. Nach und nach werden immer mehr Nutzer einen Zugang erhalten. Dann können Ihre Kontakte Google+ ebenfalls nutzen.“

Google+
Google+
Facebook
Facebook

Das hört sich doch erstmal toll an, gelle? Naja, so begrüßt Google+ momentan jeden Nutzer, der eine Einladung erhalten hat, auf der neuen Seite.

Eine Einladung zu erhalten ist nicht wirklich schwierig, wenn man in anderen Netzwerken aktiv ist. Fluchtartig verlässt momentan jeder, der im Bereich Social Networking etwas auf sich hält, Facebook, um zu Google+ zu wechseln. Natürlich bin ich seit Donnerstag auch dabei. Die Welt hat sich jetzt dadurch nicht großartig verändert. Es gibt ein in der Tat ein paar nette Features (Hangout), aber das neue Facebook ist Google+ für mich momentan (noch) nicht. Vielmehr ist Google+ so etwas wie ein komfortableres Twitter. In meinen Circels habe ich nach 24 Stunden einen Teil der Twitter-Follower.

Alte Facebook-Kontakte habe ich dort momentan nur fünf. Und solange der Rest meiner Facebook-Freunde dort bleibt, werde ich auch nicht wirklich wechseln. Denn das, was ich dort lese, finde ich auch bei Twitter.

Momentan befindet Google+ sich noch in der Testphase. Ich auch! Und ich werde hier weiter berichten, wie sich meine Testphase entwickelt.

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