Atomausstieg muss diskutiert werden


Japan hat nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe  einen der schwersten Atomunfälle seiner Geschichte erlebt. Das Ausmaß ist noch unbekannt. Vier Sonderseiten zur Tsunami-Katastrophe sind  auch am Sonntag bei uns im Blatt.

Hier ist mein Kommentar aus der Sonntagsausgabe zum Atomunfall in Japan: „Tsunami-Katastrophe“

Atomdiskussion muss neu starten!

„Was gestern in Japan passiert ist, ist eine beispiellose Katastrophe. In einem Land, das wie kein anderes Land der Welt auf Erdbeben vorbereitet war. Aus dem zerstörten AKW in Japan treten radioaktive Stoffe aus. Eine Katastrophe. Die Ausmaße für Mensch und Natur sind noch nicht absehbar, dürften jedoch verheerend sein. Es hat keine zwei Stunden gedauert, da wurde gestern angesichts der drohenden atomaren Katastrophe in Japan die Stimme von Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) laut. Er warnte davor, aufgrund der Ereignisse in Japan über die Zukunft der Atomenergie in Deutschland zu diskutieren. „Es ist nicht berechtigt, aus den Ereignissen in Japan Rückschlüsse auf die Nutzung der Kernenergie in Deutschland zu ziehen“, sagte Fuchs in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Nein, Herr Fuchs. Wenn nicht jetzt, wann sollte dann über Atomkraft diskutiert werden? Was in Fukushima passiert ist, ist ein Szenario, vor dem sich die ganze Welt fürchtet. Es ist überheblich keine Rückschlüsse auf Deutschland zu ziehen. Offensichtlich ist die Technologie nicht beherrschbar! Und das sollten Sie als Politiker endlich  akzeptieren. „

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