Worldfamous Waikiki


Just a reminder: Dieser Online-Reiseführer Hawaii wurde erstmals im Jahr 2000 auf der Seite http://www.delmundo.de veröffentlicht. Sollte nicht verloren gehen, deshalb steht er jetzt – nicht aktualisiert – hier.

Eigentlich ist Waikiki alles andere als schön: Hotelburgen, Hochhausschluchten und Menschenmassen prägen das Bild entlang der zwei großen Straßen Kuhio und Kalakaua, die übrigens beide nach Königen benannt wurden. Dennoch: Das weltberühmte Waikiki bietet traumhaftes türkisfarbenes Wasser, weißen Sandstrand, atemberaubende Sonnenuntergänge und eignet sich hervorragend zum „sehen und gesehen werden.“

Natürlich gibt es auch in Waikiki so einiges zu entdecken. Zum Beispiel viele traumhafte alte Hotels wie das Royal Hawaiian. Der pinkfarbene Palast aus den 20er Jahren ist zugleich ein Wahrzeichen Waikikis. Auch ein Bummel durch das Sheraton Moana Surfrider, das im Jahre 1901 erbaut wurde, lohnt. Dort gibt es eine Terrasse, auf der man am Abend, direkt am Meer, hervorragende Cocktails genießen kann. Alle Hotels auf Hawaii – wie im allgemeinen in den gesamten Vereinigten Staaten üblich – sind übrigens für jedermann offen. Niemand wird komisch angeschaut, nur weil er als vermeintlicher „Eindringling“ in Badesachen durch ein First-Class-Hotels bummelt. Ganz im Gegenteil: Auf Hawaii haben die großen Hotels wie Royal Hawaiian oder Moana Surfrider nicht einmal Türen.

surfer3-1.jpg Kaum zwei Quadratkilometer groß ist das berühmte Strandviertel Waikiki zwischen dem Meer und dem Ala Wai Kanal. Dennoch tummeln sich hier fast täglich 100 000 Menschen. Die Schlagader des Tourismus ist die Kalakaua Avenue. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Ob Edel-Designer oder International Market Place, ein kleiner Markt mit vielen Ständen und Eßgelegenheiten – alles ist auf der Kalakaua Avenue zu finden.

Am Ostrand Waikikis ist der große Kapiolani Park. Dort treffen sich die Einheimischen allabendlich zu Sportaktivitäten wie Baseball, Soccer, Jogging und Tennis.

Am Kapiolani-Park liegen auch das Waikiki Aquarium und der Honolulu Zoo, wo während er Sommerzeit in den Abendstunden kostenlos Livemusik geboten wird. Übrigens sollte man sich die Besuche von beiden Einrichtungen nicht entgehen lassen.

Mitten im Kapiolani Park wird zudem die kostenlose Kodak-Hula-Show (dienstags bis donnerstags 10 bis 11.15 Uhr) angeboten. Zweifelsohne eine ziemlich touristische Aktion, dennoch erfährt man Wissenswertes über den Hula-Tanz und die Geschichte Hawaiis.

Am östlichen Ende von Waikiki liegt unübersehbar das Wahrzeichen Honolulus, der Diamond Head. Der erloschene Vulkan bietet eine erstklassige Sicht über Waikiki. Mit dem Auto oder dem Bus kann man durch einen Tunnel in das Innere des Kraters fahren und von dort zu einer rund 40minütigen Wanderung auf die 250 Meter hohe Kraterwand starten. Oben wird man für den schweißtreibenden Aufstieg mit einem traumhaften Ausblick auf das Meer, den Strand, die Hotels und die gesamte Stadt entschädigt.

Waikiki ist das pulsierende Herzstück der Insel Oahu. Ob Beach, Bummel oder Bar – in Waikiki findet man nahezu alles. Die meisten der rund sechs Millionen Besucher kommen nach Waikiki und blieben auch dort, schließlich gibt es dort alles, was das Urlauberherz begehrt. Sie aalen in der Sonne, bummeln durch die Souvenirshops und gehen in eine der zahlreichen Discotheken. Schade drum, denn eine idyllischeres, ländlicheres und atemberaubenderes Hawaii präsentiert sich nur eine halbe Stunde entfernt von Hoteltürmen und zahlreichen Shops.

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