Maui – The Valley-Isle


Just a reminder: Dieser Online-Reiseführer Hawaii wurde erstmals im Jahr 2000 auf der Seite http://www.delmundo.de veröffentlicht. Sollte nicht verloren gehen, deshalb steht er jetzt – nicht aktualisiert – hier.

Die Einwohner behaupten „Maui no kai oi“ (Maui ist die Schönste) der hawaiianischen Inseln. Fest steht, daß Maui, die zweitgrößte der Insel des Hawaii-Archipels, beeindruckend ist und über eine perfekte touristische Infrastruktur verfügt. Sportliche Angebote, ein interessantes Stadtleben und die Naturschönheiten erinnern an den „Versammlungsplatz“ Oahu. Echte Hawaiifans bevorzugen die Insel Maui mit ihren malerischen Wasserfällen, den Gebirgszügen und den Stränden, die nicht so überlaufen sind wie der Strand der Strände, der Waikiki Beach. Eine Mischung aus purem Luxus und absoluter Lässigkeit prägt Maui. Sieht man einmal von Waikiki ab, findet man nirgends sonst mehr Luxushotels. Der Bekanntheitsgrad von Maui wird nur noch von Waikiki übertroffen. Maui ist sowohl geographisch als auch ideologisch zweigeteilt. Die Insel besteht aus zwei Vulkanen, deren Lavamassen einst in ein Tal liefen, sich dort vereinigten und einen fruchtbaren Boden schufen. Aus diesem Grund wird Maui auch die „Talinsel“ (Valley-Island) genannt. Vollkommen zusammengewachsen ist Maui nie. Auf der einen Seite ist die Nordküste mit luxeriösen Hotelanlagen zu finden, auf der anderen Seite eine Hippiekultur mit Surfern. Hier regiert noch das Motto der Hawaiianer „Hang loose“.

Surfer´s Paradise

Auch für die Windsurfer ist Maui der Treffpunkt, denn der Hookipa Beach an der Nordküste ist ein Mekka für Windsurfer. Die Wellen sind oft meterhoch und die Surfer fliegen regelrecht durch die Fluten. In Hookipa wird übrigens auch alljährlich der Weltcup im Windsurfen ausgetragen, denn Wellen und Wind sind hier immer zu finden!

Maui verfügt neben dem Hookipa Beach über eine Vielzahl von Top-Stränden. An der Nordküste ist beispielsweise noch der Kaihalulu Beach. Dieser Strand liegt versteckt am Ende der berühmten Road to Hana. An der Westküste gibt es die Strände Kaanapali , Wailea und Oneloa.

Nationalpark Haleakala

Der touristische Hauptanziehungspunkt der Insel ist der Krater Haleakala. Er ist der größte schlafende Vulkan der Erde und ein Anziehungspunkt für Touristen, ein Naturereignis und ein Heiligtum zugleich. Bereits um fünf Uhr morgens werden die ersten Besucher auf den 3200 Meter auf den Krater gebracht, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Der Krater ist so groß wie Manhatten und wirkt wie eine Mondlandschaft. Lohnenswert sind Wanderungen durch das Gebiet. Vielleicht stößt man dabei sogar auf eine der seltensten Pflanzen dieser Welt, das Silberschwert. Es blüht nur alle zehn Jahre einmal und stirbt dann ab.

Der Haleakala National Park bietet mehrere spektakuläre Aussichtspunkte am Kraterrand, wie den Leleiwi Overlook oder den Red Hill. Ein tolles Erlebnis sind auch die Radtouren vom Gipfel bis zur Küste. Insgesamt 60 Kilometer rollt man den Berg hinab ohne auch nur ein einziges Mal in die Pedalen zu treten.

An der Nordwestflanke des Haleakala prägen Weiden und Farmen das Bild von Maui. Immer wieder hat man herrliche Ausblicke hinab zur Küste. Ein Stopp an dieser Seite lohnt im Künstlerort Makawao, wo interessante Galerien beheimatet sind.

Whale-Watching

Ein weiteres Topereignis auf Maui ist das Whale-Watching. Von Dezember bis April ist es mitunter sogar vom Strand aus möglich, Buckelwale zu sehen. Die Meeresriesen kommen aus Alaska und überwintern in den Gewässern zwischen Maui und Molokai. Der Walfang auf Hawaii hat eine lange Geschichte. Im Whalers Village Museum (Kaanapali) ist es möglich, sich über den einst brutalen Walfang zu informieren.

Road to Hana

Die Road to Hana ist ein Muß für jeden Besucher der Insel Maui. Sie wird als „Himmlische Straße“ bezeichnet und verdient diesen Namen zurecht. Rund 80 Kilometer führt diese kurvenreiche Straße entlang der wilden Nordküste Mauis bis hin zur Ostspitze. Eine Fahrt auf der Road to Hana gleicht einer Zeitreise. Am Straßenrand wuchern Koa-Bäume, man fährt an Wasserfällen vorbei, hat immer wieder einen erstklassigen Blick auf Klippen und Buchten. Hinter dem Ort Hana liegen die Seven Sacred Pools. Das ist ein Vielzahl terassenförmiger, natürlicher Pools, in denen man schwimmen kann. Von den Pools kann man zu Fuß zu den Wasserfällen Makahiku und Waimoku gelangen. In der Nähe von Hana liegt zudem der „Black Sand Beach“ ein wilde Strandlandschaft aus schwarzem Sand und Grotten.

Around the Island

Auf der Insel Maui befinden sich zahlreiche Städte, die die Touristen anlocken. In Kahului und der Nachbarstadt Wailuku liegt der wichtigste Flughafen der Insel. Hier landen stündlich Jets aus Honolulu. Das Bailey House Museum im Ortskern von Wailuku vermittelt einen Blick in die Geschichte der ersten Weißen auf Maui. In der Nähe liegt der Lao Valley State Park mit dem Wahrzeichen der Insel, dem gut 360 Meter hohen Felsmonolithen „The Needle“. Wailuku ist heute der Verwaltungssitz von Maui. Beide Städte sind eng zusammengewachsen. So sehr, daß selbst Einheimsiche die Grenzen nicht mehr ausmachen können und gleich von Wailuku reden, wenn sie beide Städte meinen.

Lahaina

Die Stadt Lahaina ist so etwas wie der Treffpunkt der Insel Maui. Die alte Hauptstadt Hawaiis ist das touristische Zentrum. Lahaina war ehemals ein bedeutender Stützpunkt der Walfänger. Die Vergangenheit prägt die Stadt noch immer. Mit dem Epos „Hawaii“ von James Mitchener erlangte der Ort, in dem man von Dezember bis April Wale beobachten kann, Weltberühmtheit.

Entlang der Front Street findet man zahlreiche Restaurants und Shops. Zu sehen gibt es neben dem Baldwin Museum die in Kiel gebaute Walfängerbrigg „Carthaginian II“ und die von einer Budda-Statue geschmückten Jodo Mission. Ausstellungen zum Walfang gibt es in den Museen des Whalers Village.

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