Lanai – The Pineapple-Island


Just a reminder: Dieser Online-Reiseführer Hawaii wurde erstmals im Jahr 2000 auf der Seite http://www.delmundo.de veröffentlicht. Sollte nicht verloren gehen, deshalb steht er jetzt – nicht aktualisiert – hier.

Eines vorweg: Um die Insel Lanai zu erkunden, benötigt man einen Wagen mit Allradantrieb. Lediglich 40 Kilometer Straßen und 100 Kilometer Pisten sind auf der Insel zu finden. Rote Erde, staubige Pisten und verschlafene Städte prägen den ersten Eindruck von Lanai, der Ananasinsel. Lange Zeit überließen die polynesischen Ureinwohner die Insel den bösen Geistern. Erst um 1400 wurden die Geister vertrieben und die kleinste der erschlossenen Hawaii-Inseln besiedelt.

Lange Zeit war Lanai der weltgrößte Lieferant für Ananas. Bis heute ist Lanai im Besitz der Dole Food Company, die die süßen Früchte in alle Welt exportiert. Für nur 1,1 Millionen Dollar kaufte Jim Dole 1922 die gesamte Insel.

Ananas hat inzwischen jedoch ausgedient und man setzt auf Tourismus: Luxusresorts und herrliche Golfplätze locken zahlungskräftige Besucher, darunter auch viele Weltstars, an. Lanai ist jedoch auch ein Ziel für Natur- und Wanderfreunde aus aller Welt.

Lanai-City

Das kleine Lanai „protzt“ nicht so mit Sehenswürdigkeiten wie die anderen Inseln des Archipels. Ankunftsort der Flüge ist Lanai City. Das Städtchen liegt in der Mitte der Insel. Der Lebensstil hat sich seit der Ortsgründung 1923 wenig verändert. Ananas ist noch immer allgegenwärtig: Die Plantagenarbeiter leben noch immer in den Holzhäusern.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt der Garden of the Gods. Dieser Göttergarten liegt westlich von Lanai-City und ist ein Labyrinth aus Lavafelsen. Eine Legende erzählt, daß Götter diese Felsen hier plaziert haben.

Munro Trail

Der Munro Trail führt als eine elf Kilometer lange, abenteuerliche Jeepstraße in den geheimnisvollen Nebelwald am Gipfel des Mount Lanaihale. Der Mount Lanaihale ist mit 1027 Metern der höchste Punkt der Insel Lanai. Auf dem Gipfel sind fast alle hawaiianischen Inseln zu sehen. Der Munro Trail ist der Insel-Wanderweg schlechthin. Er führt durch tropischen Regenwald. Für die Besteigung des Berges sollte man mehrere Stunden veranschlagen.

The Coast

An der Nordküste der Insel Lanai gibt es kilometerlange einsame Strände und verlassene Dörfer. Auch der Shipwreck Beach ist hier. Der Name weist auf die zahlreichen Schiffswracks hin, die hier aufgrund gefährlicher Strömungen und Riffe gestrandet sind. Noch immer sind hier Schiffswracks zu finden.

Auf der gegenüberliegenden Seite an der Südküste locken idyllische Badebuchten, wie zum Beispiel der Hulopoe Beach. Der einzige weiße Sandstrand Lanais liegt am Ende der Straße 440 und bietet ein erstklassiges Schnorchelrevier. An der Südküste liegt auch das einzige „Museum“ Lanais. Ein altes Fischerdorf aus der Zeit von König Kamehameha I. wurde hier wieder ausgegraben. Man sieht noch die Überreste der Häuser. Die Bucht in Kaunolo war einst der Sommersitz des mächtigen Königs. Ein Lehrpfad führt zur Tempelanlage, den Hausresten und alten Angelplätzen.

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