Print – Ein Blick zurück und nach vorne


2009 war für mich…

…zweifelsohne ein spannendes Jahr mit vielen tollen privaten und beruflichen  Höhepunkten. 2009 war für mich auch das Jahr des Social Networkings: Facebook, Twitter, Weblogs, Youtube – das alles gehört für mich als Redakteurin inzwischen beruflich zum Alltag. Und es ist spannend.

Jeden Tag gibt es neue Möglichkeiten und wir testen und probieren aus. Angefangen haben wir bei der Zeitung mit Twitter, schnell gab es eine eigene Facebookseite. Nachdem ich im November in den  USA eine Mino Flip HD mit 8 GB erstanden habe, wurde auch Youtube ausprobiert. Als Ergänzung zum Printmedium gibt es  die Wochenpost nun auch interaktiv auf allen Kanälen. Das ist auch gut so und muss auch so sein.

Es ist an der Zeit…

…dass einige deutsche Verlage endlich aufhören, das Internet zu verteufeln und alle kostenlosen Inhalte zu kritisieren. Jüngst gab es eine Diskussion darüber, dass es ein kostenloses Tagesschau-App für das iPhone gibt. Sofort wurde mit erhobenem Zeigefinger von Seiten gewarnt, dass dies negative Folge für die Velage hat. Und wie üblich, wurde natürlich sofort mit dem Verlust von Arbeitsplätzen  gedroht. Klar, das zieht immer. Die Diskussion soll im Einzelnen hier gar nicht aufgegriffen werden, da findet man nämich zahlreiche Beiträge in vielen Foren (ja, die gibt es nur online).

Was dieses Beispiel…

…vielmehr zeigt ist die Tatsache, dass nach wie immer noch vieles, was mit dem Internet zu tun hat, abgelehnt  wird. Dabei ist es doch an der Zeit, endlich innovativ und aufgeschlossen das Medium Intenet zu nutzen. Crossmedial heißt das Wort und ohne geht es  längst nicht mehr. Auflagenverluste und sinkende Abozahlen gehören für viele Verlage  zum Alltag.  Was nun der richtige und was der falsche Weg aus dieser Situation ist, mag dahingestellt sein. Fakt aber ist, dass etwas passieren muss und momentan oft sehr hilflos und planlos  agiert wird.

Wenn man sich einmal…

…die Homepages verschiedener Verlage anschaut, dann ist das oft wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Einige Verlage sind froh, dass sie übehaupt eine Domain reseviert haben. Dort steht außer einem Text, der wöchentlich aktualisiert wird, nichts. Andere Verlage arbeiten absolut professionell und haben sogar eigene kreative Online-Redaktionen.

Es ist wichtiger denn je…

für die Verlage am Ball zu bleiben. Meine letzten Blogs mit Beispielen US-amerikanischer Zeitungen haben gezeigt, dass die Verlage hier einen Schritt weiter vorne sind. Hier wird ausprobiert. Wo allerdings bleiben die innovativen Vorschläge und Versuche deutscher Verlage? Bis auf wenige Ausnahmen herrscht hier noch gähnende Leere.

Am Ball bleiben, mitmachen…

..und auprobieren. Ein glücklicher Redakteuer, der heutzutage für einen innovativen Verlag arbeitet, wo das möglich ist. Im Umkehrschluss muss aber auch der Journalist bereit sein, mitzumachen. Wenn ich mit Redakteuren über Twitter, Facebook oder Youtube spreche und sie nicht den leisesten Hauch einer Ahnung haben, worum es eigentlich geht, dann müssen diese Redakteure sich nicht wundern, wenn sie „angezählt“ werden.

Der Beruf des Redakteurs…

…ändert sich – meines Erachtens – momentan schlagartig. Aber gerade das Neue und die daraus resultierenden Möglichkeiten und Chancen sind es doch, die diesen Beruf so spannend machen.

Innovativ und aufgeschlossen am Ball bleiben – das gilt sowohl für Verlage als auch für uns Redakteure.

In diesem Sinne freue ich mich auf jeden Fall auf ein total spannendes Social-Networking-Jahr 2010!

Hier ist übrigens noch ein Beleg dafür, dass „Print lebt“ und mit Sicherheit auch noch lange weiterleben wird.

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2 Kommentare zu “Print – Ein Blick zurück und nach vorne”

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