„#IranElection“ – Von wegen Zensur


Da hilft auch keine Zensur: Die Oppositionellen im Iran organisieren sich dank Twitter und Youtube live und unzensiert mit Berichten nach der umstrittenen Wahl. 

„#IranElection“ heißt das Stichwort, unter dem sich Oppositionelle und Unterstützer aus aller Welt virtuell „versammelt“ haben. Im Sekundentakt twittern neue Nachrichten ein, werden Twitpics veröffentlicht und die Nachrichten verbreitet.

Via Twitter wird die ganze Welt erreicht, wobei natürlich klar ist, dass das auch Regierungsspitzel mitlesen und natürlich auch Hacker dabei sind, die Falschnachrichten zu verbreiten.

Twitter hat mal wieder eine neue Dimension erreicht. Nach der Flugzeug-Notlandung im Hudson-River, dem Amoklauf von Winnenden, meldeten sich an diesem Wochenende nach der Iran-Wahl tausende via Twitter live. Auch wenn die Iran-Regierung versucht hat, die Seiten zu sperren: Über Twitter gab es immer wieder Tipps und Anleitungen, wie bestimmte Seiten zu umgehen waren. In Zeiten von realer Unterdrückung und Zensur demonstriert das rasend schnell agierende Web 2.0 seine echte Klasse.

Das musste übrigens sogar  CNN feststellen. Die berichteten nämlich – laut  New York Times – nicht ausreichend über die Iran-Wahl und wurden prompt mit „#CNNfail“ zugetwittert. Daraufhin hat der Sender seine Berichterstattung massiv ausgebaut.

Hier sind zwei Links mit interessanten Artikeln zum Thema:

Spiegel

New York Times

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