Mehr Blogger und Twitterer


„16 Jahre Internet “. Diese Betreffzeile in einer Mail ließ uns in dieser Woche aufhorchen. 16 Jahre Internet? Erst? Was 1989 im Kernforschungszentrum Cern in Genf begann, gehört heute zum Alltag.

Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Web schon immer zum Alltag gehört hat. Ein Leben ohne Web ist einfach nicht mehr vorstellbar. Zumindest für mich nicht. Das Internet ist für mich eine der größten Erfindungen der Informationstechnik. Kein Unternehmen, kein Verein, kein Verband, der heute nicht online zu finden ist.

Wurde das Web anfangs fast ausschließlich zur „Informationsbeschaffung“ genutzt, so hat sich dieses Verhalten in den vergangenen Jahren stark verändert. Längst lautet das Schlagwort Web 2.0. . Benutzer erstellen, bearbeiten und verteilen Inhalte heute selber Zweifelsohne haben auch Social-Network eine zunehmende Bedeutung erhalten. Man kommuniziert via Facebook mit Freunden, die in aller Welt verstreut sind, man informiert seine Leserschaft via Twitter über jeden Furz. Das Web 2.0 wird längst gelebt und macht das Internet lebendig.

Aber natürlich ist im Web 2.0 nicht alles Gold, was glänzt. Millionen Menschen machen ihr Leben so öffentlich, dass sie – einmal durch Google gejagt – sich zum Beispiel als potentielle Bewerber für ein Stellenangebot selber aus dem Rennen werfen. Big Brother im Browser…

Längst nutze ich natürlich auch Twitter und Facebook, bin bei Xing dabei und blogge. Und ich befinde mich dabei in bester Gesellschaft (sogar Obama bloggt und twittert ja angeblich) Als Journalist darf und muss ich das natürlich alles ausprobieren. Ich darf sogar – so wie jetzt – dienstlich bloggen.

Wie leicht gerät dabei in Vergessenheit, dass doch „nur“ rund 42 Millionen Deutsche online sind. Es gibt immer noch Gesellschaftsgruppen, die die neuen Medien sehr zurückhaltend oder gar nicht nutzen. Nach wie vor bestimmen Bildungsgrad und Alter, wer »online« ist und wer nicht Der Wettbewerb „Wege ins Netz“ will das ändern.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie startete am 8. April den Wettbewerb »Wege ins Netz 2009«, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal ausgelobt wird. Gesucht werden Internetprojekte, die Menschen Unterstützung für den Einstieg in das Internet anbieten und deren Kompetenzen im Umgang mit dem Medium vorbildlich fördern. Eine schöne Geschichte, wie ich finde. Vielleicht hat ja der eine oder andere eine Idee, noch mehr Blogger und Twitterer zu gewinnen.

Hier ist der passende Link dazu:  www.wegeinsnetz2009.de

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