Aurora Borealis – Polarlicht in Iceland


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Es gehört sicher zu den Höhepunkten einer island-Reise, das Polarlicht zu entdecken. Wir hatten im August das Glück, das Polarlicht zu sehen. Ich den meisten isländischen Hotels gibt es einen sogenannten „Northern-Light-Wake-Up-Call“. Das heißt, man lässt sich an der Rezeption auf eine Liste setzten und wird dann nachts – falls Polarlichter zu sehen sind – telefonisch geweckt.  Natürlich beobachtet man selber jeden Tag die Internetseite „Aurora Forecast“ der  Icelandic Meteorological Office. Bei schönem Wetter lässt man sich auf die Hotel-Liste setzen und – mit etwas Glück – entdeckt man Polarlichter.

Wir haben die Lichter in Selfoss gesehen und sind dafür nachts über den Friedhof gelaufen, denn dort hatte man – laut Info der Hotelrezeption – den besten Blick. Und wirklich! Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Rund 1,5 Stunden haben wir nachts auf dem Friedhof verbracht und geknipst und gestaunt. Wer mag, klickt sich einfach mal durch die Galerie. Die Exif-Daten sind dabei.  

 

Myanmar in Alu-Dibond


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Ich hatte erneut die Möglichkeit, etwas aus dem Programm der Fotoprodukte von Saal.Digital zu testen. Bereits vor ein paar Monaten habe ich ein Fotobuch des Unternehmens getestet und anschließend darüber berichtet. Diesmal hatte ich die Chance, ein Wandbild im Wert von 50 Euro zu bestellen.

Wer meinem Blog folgt, der weiß, dass ich viele Fotos habe. Die Auswahl fiel mir also wirklich schwer. Ich habe mich letztendlich für ein Foto der Shwedagon-Pagode in Yangon (Myanmar) entscheiden.

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So schaut die App – mit einem Beispielbild – bei der Wahl der Formate aus.

Ich habe das Bild am Mac bearbeitet, die Bestellung habe ich per iPhone und SaalDigial-App (kostenlos im Appstore erhältlich) getätigt. Ein einwandfrei funktionierende App: Es werden verschiedene Wandbilder (Alu-Dibond, Acrylglas, Hartschaumplatte, GalleryPrint, Künstlerleinwand, Alu-Dibond Butlerfinish, Picture Box) angeboten. Ich habe mich letztendlich für Alu-Dibond entscheiden, da ich dieses Material noch nie zuvor ausprobiert habe und es auf der Photokina gesehen habe. In der App gibt es Wunsch- und empfohlene Formate. Der Preis wird bei jedem Format angezeigt. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet. Man kann sogar die passenden Aufhängungenm (habe ich natürlich gemacht) gleich mitbestellen. Der Bestellvorgang funktionierte einwandfrei und problemlos. Ich habe den Gutschein eingelöst, alles abgeschickt und hatte bereits nach wenigen Tagen mein Wandbild in der Hand.

Und das Alu-Dibon-Wandbild begeistert mich wirklich! Auf der Saal Digital Homepage wirbt das Unternehmen mit Fotoprodukten in HighEnd-Qualiät und ich kann das in diesem Fall nur bestätigen. Ich habe eine Nachtaufnahme der Shwedagon Pagode ausgesucht und in der Größe 60×40 (Alu-Dibond) bestellt. Das Ergebnis ist absolut hochklassig und professionell. Das Material Alu-Dibond überzeugt mich völlig. ich werde sicher noch mehr Bilder mit diesem Material bestellen. Allerdings reizt mich auch Acrylglas, aber wie, gesagt, ich habe ja ziemlich viele Fotos, da gehen mir die Motive sicher nicht aus.😉

Jederzeit wieder!

 

Ich habe das Jawbone zerlegt…


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…also, um genau zu sein, das Armband meines Jawbone UP3 hat sich selber zerlegt. Ich trage das Jawbone seit Dezember regelmäßig. Regelmäßig heißt in diesem Fall täglich. Ich trage das Jawbone zur Arbeit, in der Freizeit, mache Sport damit und habe es lange Zeit nachts getragen. So soll es ja auch sein. Die App und die kleinen Features drumherum gefallen mir ganz gut und motivieren mich, fleißig weiter Sport zu treiben und in Bewegung zu bleiben.

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Im Laufe der Zeit ist mir allerdings aufgefallen, dass das Armband des Jawbones immer brüchiger wurde. Das Gummi bekam Bruchstellen und vor ein paar Tagen ist der vordere Teil des Bandes komplett abgebrochen.  Ich habe das mal auf ein paar Fotos auf dieser Seite dokumentiert.

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Es gibt am Armband noch eine weitere Bruchstelle, die sicher in ein paar Tagen auch aufgegeben hätte. Außerdem lösen sich die Sensoren aus dem Band. Kann passieren, darf aber nicht bei einem Fitnesstracker, der im Dezember 2015 immerhin stolze 149 Euro gekostet hat.

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Nun ist das Jawbone unterwegs zum Hersteller. Ich bleibe derweil also ohne Jawbone in Bewegung und hoffe, dass zügig Bewegung  in die Reklamation beim Hersteller Jawbone kommt.

 

Das afrikanische Swakopmund ist die wohl deutscheste Stadt außerhalb Deutschlands


Meer und Wüste. Und das direkt nebeneinander. In Swakopmund geht beides. Der Jetty, ein 325 Meter langer Pier, ragt ins Meer hinein. Wenige Kilometer entfernt sind die Ausläufer der Namib-Wüste zu sehen.
Meer und Wüste. Und das direkt nebeneinander. In Swakopmund geht beides. Der Jetty, ein 325 Meter langer Pier, ragt ins Meer hinein…
Meer und Wüste. Und das direkt nebeneinander. In Swakopmund geht beides. Der Jetty, ein 325 Meter langer Pier, ragt ins Meer hinein. Wenige Kilometer entfernt sind die Ausläufer der Namib-Wüste zu sehen.
…wenige Kilometer entfernt sind die Ausläufer der Namib-Wüste zu sehen.

Ein ältere Dame lehnt über ihrem Einkaufswagen, zeigt mit dem Finger auf die Auslage an der Fleischtheke und fragt laut und deutlich: „Wie frisch sind denn die Steaks und was kostet das Kilo?“

Eine ganz normale Supermarktszene – wäre da nicht der Ort, an dem diese Frage auf deutsch quer durch alle Regalreihen hallt. Rund 8500 Kilometer liegen zwischen der deutschen Hauptstadt Berlin und der Stadt Swakopmund, in der sich die eben beschriebene Szene abspielt. Das namibische Swakopmund ist die wohl deutscheste Stadt außerhalb Deutschlands. Man spricht hier deutsch. Die Szene im Supermarkt „Pick´n Pay“ ist nicht ungewöhnlich. Im Nachbargeschäft kommt eine deutsche Stimme aus dem Radio, es sind – passend zur Vorweihnachtszeit – deutsche Weihnachtslieder zu hören. Auch die Tageszeitung „Allgemeine Zeitung Namibia“ erscheint fünfmal in der Woche auf deutsch.

Dieses Bild könnte auch an der deutschen Nordseeküste entstanden sein. Deutsche Straßennamen und deutsche Geschäftsnamen sind allerorts an den Fassaden der Häuser zu sehen.
Dieses Bild könnte auch an der deutschen Nordseeküste entstanden sein. Deutsche Straßennamen und deutsche Geschäftsnamen sind allerorts an den Fassaden der Häuser zu sehen.

Bismarckstraße, Kaiser-Wilhelm-Straße, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In Swakopmund liegen zweifelsohne die Ursprünge der einstigen Kolonie Deutsch-Südwest. Und diese Wurzeln sind auch heute noch sichtbar. Da hängen Schilder mit Frisör, Metzger und Augenoptiker an den Außenfassaden der Geschäfte. Es gibt ein Brauhaus und in den Bäckereien sind deutsche Meisterbriefe zu sehen.
Der karge Landstrich zwischen den unglaublichen Weiten der Namib-Wüste und dem Atlantik wurde von 1884 bis 1915 von den Deutschen regiert. Deutsch ist auch heute noch eine von neun Landessprachen in Namibia und in Swakopmund besonders verbreitet. Eine Stadt, die mit netten kleinen Häuserfassaden auch an jeder Nordseeküste stehen könnte, wäre da nicht der Wüstensand, der vom Wind tonnenweise in die Stadt getrieben wird.

Schon ein paar Meter außerhalb der Stadtgrenzen ändert sich das Bild des netten Städtchens schlagartig. Hier gibt es nur noch Wüste. Eine Landschaft, die oftmals erst auf den zweiten Blick eine unglaubliche Faszination bietet. Swakopmund und seine Umgebung sind auf Tourismus eingestellt. Von Quadfahrten durch die Dünen über Bootsfahrten bis hin zu Exkursionen in die Wüste wird hier alles angeboten.

Haus in den Dünen. Swakopmund ist auf Tourismus eingestellt und bietet hervorragende Unterkünfte, so wie hier die Desert Breeze Lodge.
Haus in den Dünen. Swakopmund ist auf Tourismus eingestellt und bietet hervorragende Unterkünfte, so wie hier die Desert Breeze Lodge.

Wer nur eine halbe Stunde aus dem quirligen Swakopmund mit dem Auto herausfährt, der wähnt sich in einer anderen Welt. Menschenleer ist es plötzlich in der Mondlandschaft. Beeindruckende Berge türmen sich auf und man sieht kilometerweit nur noch Sand. In unmittelbarer Nähe gibt es den „Welwitschia Drive“. Das sind die wohl hässlichsten Pflanzen der Welt. Auch ein Abstecher nach Cape Cross – hier soll Diego Cão im Januar 1486 als erster Europäer die afrikanische Landspitze betreten haben – und zur wohl größten Seehundkolonie Afrikas gehören zu einem Ausflug dazu.

Haus in den Dünen. Swakopmund ist auf Tourismus eingestellt und bietet hervorragende Unterkünfte, so wie hier die Desert Breeze Lodge.
Haus in den Dünen. Swakopmund ist auf Tourismus eingestellt und bietet hervorragende Unterkünfte, so wie hier die Desert Breeze Lodge.

Wohl jeder Namiba-Reisende hat Swakopmund auf dem Programm stehen. Die Stadt ist ein Muss. Manchmal offenbart sie sich erst auf den zweiten Blick als ein nettes Städtchen. Was auf jeden Fall dazu gehört, ist abends, nach einem Ausflug in die Wüste, ein kühles Bier. Das kann man prima am Jetty, einem 325 Meter langer Pier genießen. Zu empfehlen ist ein eiskaltes Windhoek Lager, natürlich auch nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.

Und hier ist der Artikel Swakopmund – erschienen am 24. Januar 2016.

Fotobuch-Review von Saal Digital


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Ich habe  in den vergangenen Jahren diverse Fotobücher bei verschiedenen Anbietern erstellt. Erstmals habe ich jetzt ein Fotobuch auf dem Mac mit der Software von Saal Digital erstellt. Dazu habe ich einen 40-Euro-Gutschein von Saal Digital genutzt. Jetzt liegt das fertige Fotobuch vor. Und das Resultat kann sich durchaus sehen lassen. 

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Die Software  bietet zahlreiche Möglichkeiten, Fotobücher mit diversen Designs zu gestalten. Das habe ich nicht genutzt, da die Vorlagen mir häufig – so auch bei Saal – zu kitschig und verspielt sind. Ich habe das Buch selber gestaltet, aber auch das war kein Problem. Die Software könnte meines Erachtens etwas übersichtlicher. Für meinen Geschmack gibt es da zu viele Möglichkeiten (Designs, Cliparts usw.).  Weniger ist da – aus meiner Sicht – mehr, aber wahrscheinlich gewöhnt man sich auch daran und kann das ein oder andere wegklicken. Gut gefallen hat mir ein Livechat, wo man Fragen schnell beantworten kann. Wie die Software funktioniert, muss ich hier nicht beschreiben, denn da gibt es eine ausführlich und wirklich sehr gute Beschreibung auf der Seite Fotobuchberater.de.

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Ich habe mich für das Format 28×28 entschieden.  Tolles Format, bei dem man wirklich viele Gestaltungsmöglichkeiten hat.  Das Fotobuch gibt es als Hardcover und ich habe 26 Seiten ausgewählt. das kam ungefähr mit dem 40-Euro-Gutschein hin. Ich habe mich für bei den Seiten für Hochglanz entschieden. Ich muss gestehen, dass ich nicht darauf geachtet habe, ob hochglanz oder matt angeklickt waren. Die Seiten sind mir fast zu glänzend und das Material ist mir persönlich zu dick. Beim nächsten Mal werde ich hier mit  Sicherheit eine andere Auswahl treffen.  Die Qualität der Bilder ist hingegen hervorragend.

Die Gestaltung habe ich – aufgrund von Zeitmangel – sehr schnell gemacht. Ich habe vorab eine Auswahl aus rund 3500 Bildern getroffen und diese Foto dann per Drag and Drop auf den Seiten verteilt. 26 Seiten waren da ziemlich schnell gestaltet.

Der Upload zu Saal Digital war wirklich blitzschnell, die Lieferung war fast noch schneller. Schon nach ein paar Tagen habe ich das fertige Fotobuch erhalten. Absolut Perfekt!

Ein weiterer Pluspunkt: Bei Saal Digital gilt laut Homepage „Made in Germany“: Alle Produkte werden ausschließlich in Deutschland hergestellt. Ich mag Produkte, die die heimische Wirtschaft stärken und nicht nur „billig“ können.  Dafür gebe ich auch gerne einen Euro mehr aus.

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Fazit: Ich werde mir die Fotosoftware von Saal Digital sicher noch einmal ganz intensiv anschauen, mich mit etwas mehr Zeit einarbeiten und sicher noch das ein oder andere Fotobuch produzieren. Die Qualität der Bilder ist hervorragend, die gesamte Abwicklung sehr professionell. Absolut Empfehlenswert!

Übrigens: Hier ist noch ein Link für einen Fotobuchgutschein im Wert von 15 Euro, den ihr gerne nutzen dürft.

Faszinierende Artenvielfalt im Chobe-Nationalpark in Botswana


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Der Chobe Nationalpark wird als das wildreichste Naturreservat in Botswana bezeichnet. Und diese Bezeichnung trägt der rund 11.000 Quadratkilometer große Park mit Recht.

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Die Artenvielfalt ist faszinierend. Es gibt etliche Antilopenarten, die sehr selten sind und nur in dieser Gegend beheimatet sind. Häufig hingegen trifft man hingegen auf Elefanten. Nach offiziellen Schätzungen soll es rund 70.000 im Chobe geben. Damit gehört die Population zu den größten der Welt. Ele Ele1

Wegen ihres Elfenbeins, das nach China geschmuggelt wird, werden jährlich tausende Elefanten im südlichen Afrika getötet. Im Chobe-Park hingegen wächst die Population stetig. Was allerdings nicht nur ein Vorteil ist, denn so schön wie die Dickhäuter anzuschauen sind, zerstören sie doch ganze Landabschnitte. Der Chobe-Nationalpark ist Teil des grenzüberschreitenden Schutzgebiets Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area. Dieses Schutzgebiet soll insbesondere den Elefanten die freie Bewegung in ihrem natürlichen Lebensraum ermöglichen. Die Bilder auf dieser Seite sind allesamt im Chobe-NP entstanden.

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Botswana setzt übrigens seit Anfang 2014 auf ein Verbot der blutigen Trophäenjagd und Jagdtourismus. Ziel ist es, den Artenschutz zu fördern.

http://www.chobenationalpark.com

Google Cardboard – Virtuelle Realität für wenig Geld


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Ich bin heute morgen durch Vendig spaziert, habe mir kurz Tokio angeschaut,  war dann noch im Endeavour Space Center und habe dann noch einen Abstecher zu den Hot Springs in Island gemacht. Und dann bin ich noch kurz mit der Achterbahn gefahren. 

Wie das geht? Nun, die virtuelle Realität wird dank Google Cardboard irgendwie zur echten Realität. Und das auch noch als Low-Budget-Version.  Zunächst einmal bestellt man sich einen Cardboard-„Pappkarton“ im Netz. Das Google Cardboard ist eine Halterung aus… – ich zitiere Wikipedia – …Karton, welche aus jedem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille macht. Neben dem Karton besteht die Konstruktion aus zwei Biconvex-Linsen, zwei Magneten, welche durch Einwirken auf den Magnetsensor des Smartphones als Betätigungsknopf dienen, sowie einem Klettverschluss, um den Deckel zu schließen.“

Sobald der Karton also da ist, wird etwas geknickt und gefaltet. Wer sich nicht ganz schusselig anstellt, wird flugs eine Virtual-Reality-Brille gebastelt haben. Wer sich hingegen etwas schusselig anstellt, der wird sicher im Netz eine Bastelanleitung finden. Danach lädt man die App „Google Cardboard“ herunter und schon macht man auch seinem iPhone (Android geht wohl auch) einen Virtual-Reality-Player. 

Eine nettes Gadget für wenig Geld.  Wer Virtual Reality einmal auf diesem Wege ausprobieren möchte, der zahlt rund 12 Euro für den Pappkarton. Ich habe bislang nur kostenlose Apps („Google Cardboard-App“ und „VR Funfair“) ausprobiert. Mittlerweile gibt es wohl zahlreiche Anbieter, die VR-Apps anbieten.

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Ohne Kommunikation funktioniert nichts