Dunkel war´s, der Mond schien helle….


…und ich habe meine Kamera rausgeholt. Fast Vollmond in der Nacht von Freitag auf Samstag.  Es sah toll aus.  Um den Mond herum ein paar Wolken, aber ansonsten eine ganz klare Nacht. Die Fotos sind übrigens „frei Hand“, also ohne Stativ, geknipst worden. Das erklärt auch die Unschärfe. 😉

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Unterwegs in den Tempeln von Angkor


angkor-18Angkor Wat, die wohl berühmteste und bekannteste Tempelanlage in Kambodscha gehörte immer zu meiner „Must-See-Liste“. Ende November 2016 waren wir für insgesamt sechs Tage in Sieam Riep und haben uns die zahlreichen wunderschönen Tempelanlagen in Angkor angeschaut. Aber um es gleich vorweg zu nehmen: Die Tempelanlage Angkor Wat ist nicht unbedingt mein Favorit. Es ist mir dort einfach zu überlaufen und überfüllt. Wenngleich es uns gelungen ist, auch in Angkor Wat ein paar ruhige Fleckchen zu finden. Aber es gibt so viele wunderschöne und ruhige Plätze in Angkor, der Region, die cicra 20 Kilometer von der Stadt Siam Reap in Kambodscha entfernt liegt.angkor-25

Vom 9. bis zum 15. Jahrhundert war Angkor das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches. Die Geschichte der einst größten Stadt der Welt ist beeindruckend und geriet – und das ist das eigentlich unvorstellbare – dann irgendwann in Vergessenheit. Bis zu einer Millionen Menschen sollen hier damals gelebt haben. Nach dem Untergang der Khmer im 15. Jahrhundert schnappte sich die Natur die verlassenen Bauwerke. Das ist heute noch gut und sichtbar. So schön es auch ausschaut, die Natur hat viele Schäden angerichtet und die mächtigen Wurzeln haben ganze Teile der Tempel „gesprengt“. Im 19. Jahrhundert wurde Angkor wiederentdeckt.  Unter dem Titel „Das Mysterium von Angkor“ gibt es in der ZDF-Mediathek einen spannenden Beitrag über die Geschichte der Tempelanlagen.

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Bis zu zwei Millionen Besucher strömen heute alljährlich nach Angkor. Das ist eine Menge und wer einmal gleichzeitig mit zehn Buslandungen vor dem Tempel Angkor Wat ankommt, der weiß, was ich meine. Doch das Gedränge in den Tempeln kann man vermeiden. Es gibt sie noch, die kleinen „hidden places“. Orte, an die sich nur wenige Touristen verirren. Gerade die großen Reisegegruppen – und davon gibt es viele – werden durch die bekanntesten Tempel Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm geführt. Doch es gibt noch so viele kleiner und wunderschöne Tempelanlagen.

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Zu meinen persönlichen Favoriten gehören gleich drei Tempel. Da ist zum einen der Bayon mit den meterhohen lächelnden Gesichtern der Khmer.  Dann gibt es noch den Banteay Srei – den Tempel der Frauen, der für mich ebenfalls zu den schönsten Tempeln in Angkor gehört. Last but not least ist einer meiner Favoriten der Dschungeltempel Ta Nei. Er ist wunderschön und völlig einsam.

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Die Würgefeigen haben die Tempelrunien gut im Griff. Sieht man einmal von Angkor Watt ab, wo wirklich alles restuariert und renoviert wurde, dann lässt sich nachvollziehen, dass die Natur an vielen Orten gewonnen hat. Manchmal weiß man gar nicht, wer mehr Schaden anrichtet: Touristen, die durch die Tempel klettern, alles anfassen, auf alten Säulen balancieren und alte Reliefs antatschen, oder die Pflanzen, die sich langsam aber sicher ganze Teile von Angkor Wat wiederholen.

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Die Tempelanlagen sind wunderschön, dennoch ist es manchmal sehr heftig zu sehen, wie alte zusammengestürzte Säulen mit wunderschönen Reliefs herumliegen. Man kann über alles klettern. einige Tempel wurden mit Holz- oder Betonbauten einfach notdürftig geflickt.

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Eine Reise nach Angkor in Kambodscha ist eine spannende Erfahrung. Für mich gehörte die Besichtigung der alten Tempelruinen zu einem wirklich beeindruckenden Reiseerlebnis. Ich werde sicher noch einmal nach Kambodscha reisen.

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Zum Schluss noch ein Tipp: Wie man am besten in Angkor Wat reist? Nun, wer ganz sportlich ist, der kann sich ein Fahrrad leihen und bei über 30 Grad durch die Tempelanlagen radeln. Wer es etwas bequemer mag, der mietet sich ein Tuk Tuk.  Als eine gute Adresse und einen absolut zuverlässigen Fahrer empfehle ich persönlich Mr. Savuth. Es hat uns fünf Tage durch die Tempelruinen gefahren und freut sich über neue Kunden. Absolute Empfehlung, hier geht es zu seiner Homepage.

Und hier ist noch eine Bildergalerie mit einer Auswahl meiner „Best-of-Angkor“-Fotos.

Und wer noch weitere Tipps oder Informationen möchte, der kann mir gerne schrieben.

Mein Jahr 2016 – laut Instagram


Das war laut Instagram mein Jahr 2016. My #2016bestnine. Für mich persönlich gibt es eine völlig andere „Bestnine“-Auswahl des Jahres, aber die Klicks haben entschieden. Meine persönliche Auswahl hängt wohl auch eher mit den persönlichen Erlebnissen der Fotos zusammen. Danke für die vielen Klicks! 

Ich wünsche einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2017. Ich freue mich, wenn ihr mir hier weiter folgt, oder auf Instagram. In diesem Sinne: Auf in ein hoffentlich spannendes und tolles Jahr 2017! 

Ein frohes Fest! Lasst uns Mut haben!


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Das Foto oben habe ich am vergangenen Montag auf dem Weihnachtsmarkt im Centro in Oberhausen aufgenommen. An dem Abend, an dem der schreckliche Terroranschlag in Berlin passiert ist. Wenige Tage später war das Centro schwer bewacht und es soll – so zumindest die momentanen Angaben – ein Anschlag auf das größte deutsche Einkaufszentrum geplant gewesen sein. Das macht mir Angst. Blinder Hass auf unsere Werte, auf unsere Kultur und auf unser Leben – das ist entsetzlich.

Die Angst hat mich allerdings nicht davon abgehalten, weiter Weihnachtsmärkte zu besuchen. Und zum Schlussspurt des Weihnachtsshoppings war es rappelvoll in den Innenstädten. Wer am Freitagabend in Bochum auf dem Weihnachtsmarkt war, der hat keinen Fuß auf den Boden bekommen. Und das ist auch gut so!

Wir dürfen uns von denen, die uns mit feigen Anschlägen auf unsere freie Gesellschaft und unsere Werte einschüchtern wollen, nicht beeindrucken lassen. Und ebenso dürfen wir uns von braunen und hasserfüllten Hetzern nicht beeindrucken lassen, die versuchen, aus diesen Anschlägen politisches Kapital zu schlagen.

Ein befreundeter Kollege hat eine Weihnachtsmail zur aktuellen Situation, zu den Anschlägen und zu unserer Gesellschaft geschickt. „Warum steht unsere Zivilgesellschaft nicht in Gänze auf und argumentiert offensiv für unsere offene Gesellschaft. Für Toleranz, egal welcher Herkunft und Religion, und für unseren Rechtsstaat“, fragt er. Er zitiert in seiner Mail Perikles: „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“

In diesem Sinne, lasst uns Mut haben, nicht vor terroristischen Anschlägen auf unsere freie Gesellschaft zu kapitulieren. Lasst uns Mut haben, für eine tolerante, demokratische und freie Gesellschaft. Und lasst uns Mut haben, diese Gesellschaft vor den rechten Rattenfängern zu verteidigen.

Ich wünsche ein friedliches Weihnachtsfest!

 

 

 

Aurora Borealis – Polarlicht in Iceland


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Es gehört sicher zu den Höhepunkten einer Island-Reise, Polarlichter zu entdecken. Wir hatten im August das Glück, das Polarlicht zu sehen. Ich den meisten isländischen Hotels gibt es einen sogenannten „Northern-Light-Wake-Up-Call“. Das heißt, man lässt sich an der Rezeption auf eine Liste setzten und wird dann nachts – falls Polarlichter zu sehen sind – telefonisch geweckt.  Natürlich beobachtet man selber jeden Tag die Internetseite „Aurora Forecast“ der  Icelandic Meteorological Office. Bei schönem Wetter lässt man sich auf die Hotel-Liste setzen und – mit etwas Glück – entdeckt man Polarlichter.

Wir haben die Lichter in Selfoss gesehen und sind dafür nachts über den Friedhof gelaufen, denn dort hatte man – laut Info der Hotelrezeption – den besten Blick. Und wirklich! Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Rund 1,5 Stunden haben wir nachts auf dem Friedhof verbracht und geknipst und gestaunt. Wer mag, klickt sich einfach mal durch die Galerie. Die Exif-Daten sind dabei.  

 

Myanmar in Alu-Dibond


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Ich hatte erneut die Möglichkeit, etwas aus dem Programm der Fotoprodukte von Saal.Digital zu testen. Bereits vor ein paar Monaten habe ich ein Fotobuch des Unternehmens getestet und anschließend darüber berichtet. Diesmal hatte ich die Chance, ein Wandbild im Wert von 50 Euro zu bestellen.

Wer meinem Blog folgt, der weiß, dass ich viele Fotos habe. Die Auswahl fiel mir also wirklich schwer. Ich habe mich letztendlich für ein Foto der Shwedagon-Pagode in Yangon (Myanmar) entscheiden.

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So schaut die App – mit einem Beispielbild – bei der Wahl der Formate aus.

Ich habe das Bild am Mac bearbeitet, die Bestellung habe ich per iPhone und SaalDigial-App (kostenlos im Appstore erhältlich) getätigt. Ein einwandfrei funktionierende App: Es werden verschiedene Wandbilder (Alu-Dibond, Acrylglas, Hartschaumplatte, GalleryPrint, Künstlerleinwand, Alu-Dibond Butlerfinish, Picture Box) angeboten. Ich habe mich letztendlich für Alu-Dibond entscheiden, da ich dieses Material noch nie zuvor ausprobiert habe und es auf der Photokina gesehen habe. In der App gibt es Wunsch- und empfohlene Formate. Der Preis wird bei jedem Format angezeigt. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet. Man kann sogar die passenden Aufhängungenm (habe ich natürlich gemacht) gleich mitbestellen. Der Bestellvorgang funktionierte einwandfrei und problemlos. Ich habe den Gutschein eingelöst, alles abgeschickt und hatte bereits nach wenigen Tagen mein Wandbild in der Hand.

Und das Alu-Dibon-Wandbild begeistert mich wirklich! Auf der Saal Digital Homepage wirbt das Unternehmen mit Fotoprodukten in HighEnd-Qualiät und ich kann das in diesem Fall nur bestätigen. Ich habe eine Nachtaufnahme der Shwedagon Pagode ausgesucht und in der Größe 60×40 (Alu-Dibond) bestellt. Das Ergebnis ist absolut hochklassig und professionell. Das Material Alu-Dibond überzeugt mich völlig. ich werde sicher noch mehr Bilder mit diesem Material bestellen. Allerdings reizt mich auch Acrylglas, aber wie, gesagt, ich habe ja ziemlich viele Fotos, da gehen mir die Motive sicher nicht aus. 😉

Jederzeit wieder!

 

Ohne Kommunikation funktioniert nichts