Ein paar Tweets mit Erika Steinbach


Bundestagsabgeordnete diskutiert und polarisiert bei Twitter

Mit einer Aussage zu den Piraten und Twitter ist Erika Steinbach, CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), mir in dieser Woche aufgefallen. Daraus hat sich dann am Mittwoch (22. Februar) und Donnerstag (23. Februar) ein kurzes Twitter-Gespräch entwickelt. Ich habe das komplette Gespräch über das Tool Storify unten an diesen Blogbeitrag angehängt. Außerdem habe ich zum Twitter-Gespräch auch einen Artikel für unsere Print-Ausgabe gemacht. Hier sind die gesammelten Beiträge:

„Guten Tag! Hurra, ich bin da!!!“, mit diesen Worten meldete sich Erika Steinbach, CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 1. Dezember via Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort.

Es dauerte nicht lange und prompt kamen die ersten Antworten: „Nicht traurig sein diesmal, sollte man Sie hier ganz fix wieder vertreiben“, lautete der erste Spott. Erika Steinbach twitterte fleißig weiter und zog schon am nächsten Tag ein erstes Resümee: „Twittere noch keine 24 Stunden und bin schon begeistert.“

Erika Steinbach polarisiert – nicht nur auf Twitter. „Lese gerade bei FOCUS online, dass auf dem Parteitag der Piraten am Mikrofon jeder seine Meinung sagen darf. Toll, ist bei der CDU immer so“, twitterte Steinbach am 4. Dezember 2011. Am 5. Dezember ließ sie dann verlauten: „SPD-Parteitag hat es gezeigt: Helmut Schmidt ist wirklich jenseits aller Realitäten, darum feiert ihn die SPD, passt zu ihr.“

Beim Fußball würde man sagen, „Steinbach geht dahin, wo es wehtut“. Es dauerte nämlich nicht lange und schon wurde sie nach diesen Posts von vielen Twitter-Nutzern wüst beschimpft.

Klicks durch Erika Steinbachs Twitter-Timeline sind zweifelsohne sehr unterhaltsam, manchmal jedoch auch sehr grenzwertig. Am 1. Februar sorgte Erika Steinbach dann für einen Eklat mit diesem Tweet. „Die Nazis waren eine linke Partei. Vergessen? Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.“ Damit löste sie natürlich heftige Empörung aus.

Zwei Tage lang diskutierte Steinbach, um dann am 2. Februar festzustellen: „Interessant, alle Linken sind aus ihren Löchern gekommen. Provokation hat sich gelohnt !!!!! Danke es war spannend. Bis irgendwann“.

Die Diskussion hat sich inzwischen wieder etwas beruhigt und Erika Steinbach twittert derweil fleißig weiter. In dieser Woche hat sie auch mit mir ein paar Tweets gewechselt. Auf die Frage, warum Sie diese „Provokationen“ bei Twitter herausfordert, antwortete sie: „Erstaunlich, dass Fakten, die selbst von linken Historikern schon lange artikuliert wurden bei mir als Skandal gesehen werden. Zudem wurden mehrere TWs von mir, die meinen Abscheu vor allen Totalitarismen deutlich machten geflissentlich überlesen.“ Steinbach ist davon überzeugt, dass die Bewertung dieser Aussagen nicht von Fakten abhängt, sondern davon, wer diese Fakten äußert.

Sie ist sich sicher, dass sie auf Twitter „nicht nur über eine Fangemeinde, sondern auch über engagierte Gegner im linken Bereich, die hier dominieren“, verfügt. Gerade aus diesem Grund sei sie jedoch bei Twitter, schreibt Steinbach und ist überzeugt, auch in Zukunft beim Kurznachrichtendienst Dinge, die sie für richtig hält, zu „zwitschern“.

Das komplette Twitter-Gespräch mit Erika Steinbach gibt es hier:

Oder einfach auf das Bild klicken…


Ein Gedanke zu “Ein paar Tweets mit Erika Steinbach

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