Es werde Licht #1


Recklinghausen leuchtet – und sogar noch bis zum 8. November. Elf Gebäude waren bei der Premiere illuminiert. Heute sind es 48 Orte. Jeden Abend ab 19 Uhr werden diese 48 Objekte in Recklinghausen illuminiert. Es gibt eine ausgeleuchtete Route, die zu diesen Orten führt. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr übrigens bereits zum neunten Mal statt. Hier sind ein paar Bilder, aber noch lohnenswerter ist ein Besuch der Veranstaltung. Noch ist ja etwas Zeit..

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Und plötzlich ist die App aus dem Google Playstore verschwunden


ChaynsUnd dann war auch Schalke 04 nicht mehr im Playstore von Google zu finden:
Google hat Ende September – ohne Ankündigung – sämtliche auf chayns® basierende Apps aus seinem Play Store entfernt. Dazu gehört – neben der Schalke-App – auch die Wochenpost-App, die ebenfalls mit Chayns erstellt wurde. Etwa 50.000 Chayns-Kunden, so Chayns-Betreiber Tobit.Software, sind von dieser Änderung betroffen. Dazu gibt es folgende Pressemitteilung von Tobit.Software: 

Wer seine App fortan über den Play Store verbreiten will, benötigt dafür ab sofort ein eigenes, kostenpflichtiges Developer Konto.

Das Ziel von Googles großer Bereinigungsaktion war augenscheinlich die Vermeidung von Spam. Tatsächlich haben die Kalifornier immer mehr mit Fälschungen und Abzocker-Apps zu kämpfen, die sich in das stark wachsende Angebot des Play Stores mischen. Dass es sich bei chayns® Apps keinesfalls um Spam handelt, sondern hinter jeder App eine reale Organisation, ein Unternehmen oder ein Verein mit seinen zahlreichen Kunden, Mitgliedern und Fans steht, wurde dabei nicht berücksichtigt.

Schlimmer noch: Erst eine Woche nachdem Google die chayns®-Apps unvermittelt aus dem Play Store genommen hat, hat die Übermacht aus Mountain View dann am 25. September 2014 ungeachtet europäischen Rechts ihre Geschäftsbedingungen an ihr Handeln angepasst. Danach ist für die Publizierung nun ein eigenes Developer Konto erforderlich, auch wenn man selbst nicht der Developer ist. Den Hintergrund erklärt Google mit diesen Worten: Es „wird einmalig eine Registrierungsgebühr von 25 Dollar erhoben. Wir erheben diese Gebühr, um Anbieter hochwertiger Apps zu fördern und Spam möglichst zu vermeiden.“
„Google muss sich von unseren Kunden hier schon den Vorwurf von Abzocke gefallen lassen. Denn dass man ausgerechnet in Mountain View nicht zwischen Spam und echten Anwendungen unterscheiden können will, klingt vollkommen unglaubwürdig.“, so Tobias Groten, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Tobit.Software. „Google stuft Apps ja heute schon ebenso nach Popularität und Ratings ein, wie man es ja seit Ewigkeiten schon macht. Die Frage, ob man mit den Erlösen dann nun einfach nur den Betrieb des Play Stores finanzieren will oder die Zahl der ‚Developers‘ frisieren will, muss aber auch gar nicht geklärt werden. Es gilt schließlich einmal mehr das Lex Google. Ob man es mag oder nicht.“

Anders als auch in der neuesten Ausführung der Bedingungen dargestellt, werden die zweifelhaften neuen Regeln nicht nur auf neue Apps angewendet, sondern auf alles, was bereits verfügbar war. Selbst die populärsten Anwendungen der größten Bundesliga-Vereine mit hunderttausenden Installationen sind davon betroffen.

„Diesmal hat Google auch mich überrascht. Keine acht Wochen ist es her, dass Dr. Eric Schmidt auch in Deutschland zu Gast war, um für Vertrauen zu werben. Dann entfernt man über Nacht zehntausende Apps, die erst dann wieder verfügbar sein werden, wenn jeder Einzelne zahlt.“, so das ernüchternde Fazit von Tobias Groten. „Das war eine eindrucksvolle Macht-Demonstration. Und eine noch bessere Werbung für chayns®, das für die Unabhängigkeit von übermächtigen Konzernen steht, die sich als Vermittler darstellen. Nichts schafft mehr Unabhängigkeit als die direkte Beziehung zu seinem Umfeld ohne irgendwelche Vermittler.“

Und was nun? 

Android ohne Play Store – wie geht das?

„Der weltweit meistbesuchte Store für Android-Apps“, so bezeichnet Google selbst den Play Store. Anders als bei Apple ist der Play Store tatsächlich nur eine Option, um Apps zu finden und auf sein Gerät zu bringen. Neben den vielen Dutzend anderer App Stores, darunter auch der Amazon App Store, bietet Android eben auch die Möglichkeit, seine Apps einfach selbst zu verbreiten. Per eMail oder über seine eigene Website zum Beispiel. Und das hat zahlreiche Vorteile.

Die direkte Bereitstellung ohne einen Store ist aus vielerlei Gründen sogar die beste Methode zur Verbreitung einer App. Die absolute Unabhängigkeit von unverständlichen Regeln oder gar der Willkür von Store-Betreiber, die volle Kontrolle über Benutzerkommentare, und die Freiheit, die eigene App über alle Ländergrenzen hinweg publizieren zu dürfen, sind nur einige der ganz großen Vorzüge. Die Bewerbung muss in diesem Fall zwar selbst erfolgen, aber dafür stellt chayns® die passenden Ressourcen gleich bereit, die sich direkt für Postings, eMail-Marketing oder natürlich auch die eigene Website nutzen lassen. Als Schnittstelle zur analogen Welt hat sich dafür längst der QR-Code etabliert, über den der Bezug der App für jedes Betriebssystem automatisch übernommen wird: Ein einziger QR-Code als Antwort auf alles!

Storehouse – Geschichten per App erzählen


Storehouse

Wir nennen es Arbeit: Ich habe mal wieder eine neue App ausprobiert. Storehouse heißt diese neue App, mit der man Geschichten schnell, mobil und mit relativ wenig Aufwand erzählen kann. Mit ein paar Klicks lässt sich aus Videos und Fotos eine Geschichte erzählen, Text einbauen und alles blitzschnell über soziale Netzwerke verbreiten.

Storehouse: Your stories, as they happen.

beschreiben die Macher der neuen mobilen Anwendung die App. Und weiter:

“Mit Storehouse kannst man Geschichten mit deinen Fotos und Videos erzählen. 

• Füge Fotos, Videos und Texte zu einer schönen Geschichte zusammen.
• Importiere Fotos und Videos über Aufnahmen, Instagram, Flickr oder Dropbox.
• Teile deine erstellten Geschichten mit Freunden und Followern auf Storehouse.
• Integriere Geschichten in deinen Blog oder teile sie über andere soziale Netzwerke. 
• Betrachte Geschichten von deinen Freunden und unserer bunt gemischten, globalen Erzählergemeinschaft.
• Kommentiere Geschichten, bewerte schöne Erzählungen positiv und lege deine Lieblingsgeschichten neu auf.” 

Klar, dass ich das natürlich sofort mit meinem Instagram-Account ausprobiert habe. Diese Geschichte über die Villa Hügel habe ich dabei innerhalb von nur fünf Minuten produziert (einfach auf das Foto klicken):

Story

Zugegeben, die Instagram-Bilder gibt es auch auf meinem Account, aber dort sind sie nur einzeln zu sehen. Im Zusammenhang und mit etwas Text versehen, erzählen diese Bilder dann eine klitzekleine Geschichte.

Fazit: Storehouse ist eine App, die sich auch im Journalismus prima nutzen lässt und die ich sicher weiter ausprobieren werde.

Mal etwas in eigener Sache


Tobit Campustage

Vom 20. bis 24. Oktober finden die Campus-Tage bei Tobit.Software statt. Ich bin am Mittwoch, 22. Oktober, 12 Uhr, mit dem Workshop

Cross-Media-Publishing

dabei. “Wie man mit den richtigen Instrumenten auch unter Kostendruck die maximale Reichweite erzielt. Als App, im Web, auf totem Holz.” – schreibt Tobit in der Ankündigung.

Tobit Campustage1Ich erkläre im Workshop, wie wir die App nutzen, was gut funktioniert und was gar nicht geht. Wer Lust hat, ist gerne eingeladen. Ist auch kostenlos…

Danny MacAskill: The Ridge


Unfassbar: Eines der unglaublichsten Mountainbike-Videos, was ich jemals gesehen habe. Der Überschlag zum Schluss ist der Hammer! Der Schotte Danny MacAskill  wandert, rudert und “radelt” durch die Gebirgslandschaft der Cuillin Hills auf der Isle of Skye. Entdeckt habe ich das Video über das Mountainbike Magazin.